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SPORT |
Athletik
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Dienstag, den 17. Januar 2012 um 13:31 Uhr
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Bereits schnell war am Samstagabend in der Halle des AV 03 Speyer klar, dass die Hausherren in der Gewichtheber-Bundesliga gegen den TV Roding nichts anbrennen ließen. Obwohl ersatzgeschwächt ohne ihre beiden Olympiakandidaten Jürgen Spieß und Almir Velagic, hatte der Deutsche Mannschaftsmeister gegen die Bayern keinerlei Probleme und setzte sich am Ende klar mit 722,2:660,2 Kilopunkten durch. Der Sieg für die Speyerer war zu keiner Zeit in Gefahr. Bereits nach dem Reißen lagen die Gastgeber mit 43 Kilopunkten vorn und sicherten sich den ersten Punkt.
Auch im Stoßen dominierten die Gastgeber, denn auch diese Teildisziplin ging mit 470,1 zu 418,1 recht deutlich an die Heber aus Speyer. Das bedeutete drei Punkte, die Chance auf den Gruppensieg blieb gewahrt.
Überraschend war die Einstellung und die Form von Serobian, der im Reißen 135 Kg schaffte und auch im Stoßen eine hervorragende Leistung mit 165 Kg an den Tag legte. Damit wurde er mit 144 Kilopunkten erstmals Tagesbester in dieser Runde.
Artyom Shayolan nähert sich immer mehr seiner Bestleistung. Mit mit 117 Kg im Reißen und im Stoßen mit nicht erwarteten 150 Kg holte er 128 Kilopunkte für das Mannschaftsergebnis.
Drittbester Heber aus Speyer war Kapitän Lars Blanke, der trotz Trauerfall in der Familie 124 Kilopunkte zum Mannschaftsergebnis beitrug, gefolgt von dem Jugendnationalheber Alexej Prochorow, der mit sechs gültigen Versuchen neben Serobian der Liebling der sehr gut besuchten Veranstaltung, zu der auch die beiden Landtagsabgeordneten Friederike Ebli (SPD) und Anne Spiegel (Grüne) Sowie Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger gekommen waren.
Die besten Heber aus Roding waren die Katerathleten Simon Brandhuber mit 128 Kilopunkte und der Jugendnationalheber Mathias Hecht, der 124,8 Kilopunkte zum Rodinger Mannschaftsergebnis beitrug.
"Noch konnten wir die stärkste Mannschaft in dieser Runde nicht stellen. Wir wussten, dass es in diesem Jahr schwer werden würde, weil die Olympiakandidaten sehr vorsichtig sind und jede kleine Verletzung ernst nehmen. Es stehen nun mal die Spiele an.Trotzdem sind wir guter Dinge, dass wir die Mannschaft für das Finale am 21.April in Chemnitz mit der stärksten Staffel aufstellen können, zeigte sich Friedel Hinderberger optimistisch. (spa/Foto: ks)
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