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IAA 2011 – Neue Modelle treffen sexy Models - Deutsche Elektro-Autos nur zum anschauen (MIT FOTOSERIE)
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BERICHTE | Technik
Donnerstag, den 22. September 2011 um 17:23 Uhr

von Harald Stein
Alle zwei Jahre wird Frankfurt am Main für Hunderttausende von Autofans aus aller Welt zum Mekka, wenn die Internationale Automobilausstellung (IAA) ihre Pforten öffnet und die Industrie ihre neuesten Produkte vorführt. Bei der diesjährigen IAA 2011 in Frankfurt werden an den Ständen der Hersteller nicht nur schnelle Autos bewundert, auch die schönen Messehostessen sind mit Sicherheit erneut eine Augenweide. Stand die letzte Automesse noch deutlich im Schatten einer Wirtschaftskrise der Autobranche, startet die 64. Automobilmesse unter dem Motto „Zukunft serienmäßig“ optimistisch. Mit Elektroautos und Hybridantrieb will die Branche Modelle der Zukunft präsentieren.

ZUR FOTOSERIE 

VDA-Präsident Matthias Wissmann äußert sich optimistisch bei der Pressekonferenz. „Die IAA Pkw ist die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse. Die Zahl der Weltpremieren ist eindrucksvoll, denn nirgendwo sonst gibt es für die Freunde des Automobils mehr brandneue Modelle erstmals zu sehen. Die diesjährige IAA löst ein Versprechen ein. Das, was bei der IAA 2009 noch Zukunftsmusik war, wird jetzt „live“ erlebbar und geht in Kürze in die Serienfertigung. Die breite Palette von verschiedenen Antriebsarten, die alle dem Ziel dienen, die CO2-Emissionen der Autos weiter deutlich zu senken, aber gleichzeitig das hohe Niveau bei Sicherheit, Komfort, Design und Qualität weiter aus- und aufzubauen.“
1.007 Aussteller aus über 32 Nationen sind auf der IAA vertreten. Allein die Automobilhersteller präsentieren 89 Weltpremieren. 45 dieser Weltpremieren stammen von deutschen Herstellern. Auch die Zulieferer glänzen mit 94 Weltpremieren. Damit beweist auch die 64. IAA ihre Rolle als weltgrößtes Schaufenster der Automobilindustrie. Diese Zahlen unterstreichen die Attraktivität dieser Show, die wie keine andere die gesamte Welt der individuellen Mobilität präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie wir angesichts der Herausforderung, die der Klimaschutz gerade auch an die Automobilindustrie stellt, nachhaltige Mobilität auch in der Zukunft sicherstellen können. Die IAA dient nicht nur als Weltmesse des Automobils. Sie ist auch eine innovative Plattform der umweltpolitischen Diskussion. Die deutschen Autobauer haben hierzu bereits entscheidende Weichen gestellt. Sie gehen damit in Vorleistung für eine nachhaltige Energiepolitik, die angesichts knapper und teurer fossiler Kraftstoffe nicht nur das Klima schonen, sondern auch individuelle Mobilität für die Zukunft sichere. Noch nie hatte der Autofan eine so breitgefächerte Auswahl an Produkten und Antriebsarten. Mit dieser Fächerstrategie haben die Hersteller die richtige Entscheidung getroffen. Sie setzen nicht alles auf eine Karte, sondern umfassen alle Optionen. Vom optimierten Benziner und Clean-Diesel ebenso wie Plug-in-Hybride, Range Extender, reine batteriebetriebene Elektroautos sowie Fahrzeuge mit Brennstoffzellen. Wie in der Politik kann man sich aber alles Schönreden. Die Fakten sprechen doch eine andere Sprache. Das Benzinauto mit reinem Verbrennungsmotor steht vor dem aus. Spritpreise und Klimawandel zwingen zum Handeln. Eine echte Alternative sind Elektroautos. Sie sind stark, leise und mit grünem Strom unschlagbar sauber. Nachteil ist die begrenzte Reichweite der Batterien und der zu hohe Preis. Doch hier erwarten Experten schnelle Fortschritte. Wer hat den effizientesten Motor? Wer fährt am schnellsten? Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Welches Auto ist schon heute voll alltagsfähig?  Die ersten Batteriemodelle deutscher Hersteller können bald gekauft werden. Natürlich im obersten Preissegment. Im Massenmarkt herrscht immer noch Fehlanzeige. Das hat die deutsche Autoindustrie gegenüber den japanischen Herstellern verschlafen. Auffällig, wie bei jeder Automesse sind die unzähligen, mit Kamera bewaffneten, Chinesen und Japaner, die sämtliche Details der Innovationen fototechnisch festhalten. Hier werden die kleinsten Aggregaten, Türverkleidungen oder Spiegelaufhängungen zu Hauptdarstellern. Durch gezielten Ideenklau können so millionenteure Entwicklungskosten eingespart werden um mit günstigen Preisen eigene Autos auf dem internationalen Markt zu präsentieren.
Der VDA rechnet für die diesjährige IAA mit einer Million Besuchern. Die 64. IAA PKW hat noch ihre Pforten bis 25. September geöffnet. Ein Besuch lohnt sich. Fotos: Harald Stein

 

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