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WIRTSCHAFT UND ARBEIT |
Geschaeftswelt
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Mittwoch, den 09. November 2011 um 07:04 Uhr
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Die Euro-Schuldenkrise verunsichert die Finanzmärkte und belastet die Konjunktur. „Ganz anders sind dagegen die Auswirkungen auf dem regionalen Immobilienmarkt“, stellt Gerhard Schönfelder fest. Häuser und Wohnungen werden noch stärker nachgefragt als bisher, berichtet der Leiter der Direktion Immobilien der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer. Hauptgrund dafür: Die Zinsbelastung ist weiter gesunken.
Die wegen der Schuldenkrise große Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen hat die Rendite deutlich gesenkt. Auch die Zinssenkung der EZB hat die Zinsen für Baugeld weiter nach unten gedrückt. „Die Darlehenszinsen haben inzwischen ein neues historisches Tief erreicht. So ‚billig’ war Geld seit Jahrzehnten nicht mehr“, betont Schönfelder. Die Wohn-Riester-Förderung nennt Gerhard Schönfelder einen "zusätzlichen Trumpf", sie lasse den Traum vom eigenen Heim noch schneller Wirklichkeit werden. Durch staatliche Zulagen verringere sich der monatliche Aufwand noch einmal deutlich. Nach Angaben von Gerhard Schönfelder erhält zum Beispiel eine Familie mit zwei Kindern, die nach 2007 geboren sind, auch in der Finanzierungsphase jährlich 908 Euro "aus der Staatskasse". Die Rahmenbedingungen für den Umzug von der Mietwohnung ins eigene Heim seien heute so günstig wie selten zuvor. "Wer sie richtig nutzt, kommt nicht nur leichter, sondern auch viel schneller in die eigenen vier Wände und spart obendrein noch eine Menge Geld", betont der Immobilien-Spezialist der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer. (spa)
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