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Gesundheitsministerium und Landesärztekammer rufen zur Grippe-Schutzimpfung auf
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INFODIENSTE | Gesundheitstips
Samstag, den 22. Oktober 2011 um 08:04 Uhr
Das Gesundheitsministerium und die Landesärztekammer rufen dazu auf, sich jetzt gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Ministerpräsident Kurt Beck und Gesundheitsministerin Malu Dreyer gingen mit gutem Beispiel voran und ließen sich bei einer öffentlichen Aktion im Mainzer Landtag impfen. Der Aufruf richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber an die Personengruppen, für die die Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) eine Impfung unbedingt empfiehlt.

Hierzu gehören
•    Menschen über 60 Jahre,
•    Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines chronischen Grundleidens,
•    Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen,
•    medizinisches Personal,
•    Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und
•    Menschen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten.
Auch Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollten sich impfen lassen.
Grundsätzlich können alle Menschen von einer Grippeschutzimpfung profitieren. Versicherte, die nicht zu einem der besonders angesprochenen Personenkreise zählen, sollten sich vor einer Impfung mit ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, da einzelne Kassen ihre Bereitschaft zur Kostenerstattung für alle ihre Versicherten erklärt haben.
Der saisonale Influenza-Impfstoff enthält Bestandteile der drei Virustypen, die aktuell für die Mehrzahl der Influenza-Infektionen beim Menschen verantwortlich sind. Die genaue Zusammensetzung wird jedes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt. Seit dem letzten Jahr haben sich keine relevanten Veränderungen der zirkulierenden Typen gezeigt.
Nach erfolgter Impfung ist der Impfschutz innerhalb von 10 bis 14 Tagen aufgebaut. Da es in der Regel ab Januar zu einer deutlichen Zunahme von Influenzainfektionen kommt, sollte die Impfung möglichst bis Ende 2011 erfolgt sein. (spa/Foto: spa)
 

 

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