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Handball: Schwer erarbeiteter 35:30 Favoritensieg im Lokalderby zwischen dem TuS Heiligenstein und TSV Speyer – Rote Karte bringt Wende
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SPORT | Handball
Montag, den 24. Oktober 2011 um 06:04 Uhr
Längere Zeit sah es so aus, als könnte der TSV Speyer im Lokalderby der Handball-Verbandsliga beim TuS Heiligenstein die Gastgeber förmlich überrennen, denn bereits nach fünf Minuten führten die Domstädter mit 5:1. In einem Spiel vor etwa 200 Zuschauern, die engagiert mitgingen, hatten die Speyerer den besseren Start erwischt. Die favorisierten Gastgeber taten sich schwer gegen die diszipliniert und druckvoll spielende Mannschaft von Trainer Hans-Peter Reich. "Des hab ich net trainiert", klagte dann auch der Heiligensteiner Coach Gerd Zimmermann angesichts der mangelhaften Wurfausbeute und der fehlenden Spielübersicht seines Teams in der ersten Halbzeit.

Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätten sich die Speyerer nicht selbst durch Zeitstrafen außer Tritt gebracht. In diesen Phasen kam Heiligenstein immer wieder heran. Knackpunkt des Spiels war wohl die zweifelhafte Rote Karte kurz vor der Halbzeit für Speyers René Räthel, bis dahin einer der Besten seines Teams. So kamen die Gastgeber bis zur Pause auf 17:18 heran.
Nach dem Seitenwechsel blieb es erst einmal eine knappe Angelegenheit, denn keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Erst als dem TSV Speyer gegen Ende des Spiels die Kräfte schwanden konnten sich die Favoriten aus dem Römerberger Teilort dann doch noch deutlich mit 35:30  durchsetzen. (ks/Foto: ks)