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LESERMEINUNG: 'Geschwindigkeitsreduzierung zeitnah vornehmen'
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Mittwoch, den 21. September 2011 um 22:21 Uhr

Zur Initiative der SPD Speyer-Nord wegen des Verkehrs in der Spaldinger Straße schreiben die Familien Lang und Stegmaier aus dem Holunderweg folgenden Leserbrief: "Mit großer Erleichterung haben wir, die Bewohner vom Holunderweg 10, im "Durchblick" vom 16. September gelesen, dass sich die SPD Speyer-Nord des immer mehr zunehmenden Verkehrsproblemes in der Spaldinger Straße annimmt. Wir sind ja nicht nur von dem Verkehrslärm der A 61 Tag und Nacht betroffen und nicht nur von dem, der auf der Spaldinger Straße stattfindet. Als Anwohner des Holunderweges sind wir von den frühen Morgen- bis in die späten Abendstunden (und oft auch nachts) von dem rücksichtslosen Durchpreschen von Motorrädern und PKW-Fahrern betroffen.

 

Der Holunderweg gilt als Durchfahrtsstraße der meisten Fahrer aus den Wegen hinter der Autobahn (Liguster-, Hagebutten-, Efeu-, Birke-, Schlehdorn-, Sanddornweg....) .
Von da aus kommend nach links in den Sandhügel nehmen die Wenigsten, da dieser rechts und links beparkt ist und das Durchkommen wenig zügig vorangeht, insbesondere wenn Gegenverkehr ist.
Da kann man schon "auf die Tube" drücken, wenn es durch den Holunderweg geht. In der letzten Zeit beobachten wir auch hier verstärkt LKW-Verkehr. Ganz besonders schlimm sind zwei Motorradfahrer (ein blaues und noch schlimmer ein rotes Kraftrad). Die ziehen vom Straßenanfang - egal aus welcher Richtung kommend - bis kurz vorm Straßenende den Motor so hoch, dass wir so verärgert darüber sind, dass uns schon mal der Gedanke gekommen ist, einfach was auf die Fahrbahn zu werfen, weil uns das rücksichtslose Verhalten maßlos beeinträchtigt.
In den Sommermonaten ist unsere Kleinste (5 Jahre) mehrmals weinend aus dem Hof ins Haus gekommen, weil sie das Motorradheulen sehr erschreckt hat. Das Nummernschild festzuhalten ist uns bisher noch nicht gelungen. Bis wir richtig dazukommen, an die Straße zu laufen, ist das Nummernschild nicht mehr lesbar, weil der Kradfahrer schon vorbei ist.
Ich weiß nur, dass das rote Motorrad vom Holunderweg nach links in den Birkenweg abbiegt.
Einige Krafträder fahren weiter in den Sandhügel. Wo genau sie dann halten oder auch dort weiterfahren, entzieht sich unserer Kenntnis.
Am schlimmsten den Motor aufheulen lässt der Motorradfahrer beim roten Motorrad. Den hören wir noch eine ganze Weile, wenn er bereits auf die Spaldinger Straße abgebogen ist!
Wir Anwohner vom Holunderweg 10 stehen mit unserer ganzen Zustimmung hinter Ihrem Anliegen, eine flächendeckende 30km-Zone aus Speyer-Nord zu machen. Es kann nicht angehen, dass in den relativ kurzen Straßen/Wegen die Autofahrer bis zur Mitte den Motor weit über die 50km-Grenze hochziehen, um dann kurz darauf wieder abbremsen zu müssen. Da wir in der Mitte des Holunderweges wohnen haben wir leider den Nachteil, dass bis dahin die Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit weit überschritten haben!
Wir sind auch der Auffassung, dass alleine schon das Aufzeigen der 30km-Begrenzung seine Wirkung tun würde. Von da aus "zu schnell" gibt schneller ein Bußgeld als von einer 50-km-Begrenzung ausgehend schneller zu fahren!
Wir wären sehr dankbar, wenn sich die SPD Speyer-Nord auch für uns im Holunderweg 10 stark macht und eine Geschwindigkeitsreduzierung zeitnahe vorgenommen wird.
Wir danken Ihnen für Ihr "offenes Ohr"!
Die Familien Lang und Stegmaier, Holunderweg 10.

Hinweis: Die in Leserbriefen geäußerten Meinungen decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion.