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LESERMEINUNGEN |
LESERBRIEFE
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Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 05:46 Uhr
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Petra Spoden aus Speyer, eine der Sprecherinnen der Lärmschutz-Bürgerinitiative, wehrt sích in einem Leserbrief dagegen, das auf Initiative des Speyerer SPD-Fraktionsvorsitzenden und OB-Kandidaten Dr. Markus Wintterle bei der Landesregierung erreichte Tempolimit auf der B 9 schlecht zu reden: "Seit 2001 setzen wir uns für Lärmschutz an der Schnittstelle der B9 und der B39 ein.
Die probeweise Herabsetzung der Geschwindigkeit sehnen wir herbei, da sie uns ein Stück Lebensqualität gibt. Das gebetsmühlenartige Wiederholen unserer eigenen Argumente haben wir satt und es ist uns egal, welcher Paragraf Bezug für die Maßnahme ist, die uns Grundlage geben wird, den Synergieeffekt Lärmschutz nachzuweisen.
Es ist kaum anzunehmen, dass eine aktive BI einschläft und dass der Arbeitskreis Lärmschutz aufhört, weiter über seine Aufgaben nachzudenken. Natürlich ist die Geschwindigkeitsbeschränkung nur ein Teilerfolg. Aber sie ist eine Entlastung und eine Erleichterung für ein ganzes Jahr - erst einmal. Das hat bisher noch niemand erreicht! Die Bemautung von Bundesstraßen ist vom Gesetz her erst seit 2009 möglich und erfordert Antragstellung an den Bund.
Von dieser Forderung nimmt niemand Abstand, auch wenn Kern und Eger dies aus wahltaktischen Gründen so hinstellen, weil sie Wintterle nicht gönnen, dass er die Landesregierung zu einer Maßnahme bewegen konnte."
Petra Spoden, Speyer
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