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LESERMEINUNGEN |
LESERBRIEFE
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Donnerstag, den 20. Mai 2010 um 12:44 Uhr
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Zum Thema Lärmschutz schreibt Ortwin Uhl aus Speyer folgenden Leserbrief: "Glückwunsch an die Bürgerinitiative. Auf der Bundesstraße 9 soll um Speyer probeweise eine Beschränkung der Geschwindigkeit auf 70 km/h angeordnet werden. Endlich hat die BI mit ihrem langwierigen Einsatz zum Schutz der Menschen vor Verkehrslärm einen ersten Erfolg erzielt. Erfreulich wie sich die Politiker aller Parteien dafür ausgesprochen haben.
Sollten die Erkenntnisse der Wissenschaft, dass „Lärm krankmacht“ auch die Politik erreicht haben? Aber bei diesem hoffnungsvollen Gedanken kommen doch gleich Bedenken auf. Denn es gibt ja nicht nur den die Gesundheit schädigenden Verkehrslärm. Es ist ja eine ebenso krankmachende Lärmquelle vorhanden. Lärmterror aus der Luft. Fluglärm bei Tag und Nacht, zu allen Zeiten und bei jedem Wetter. Wo ist da die Stimme derer, die sich für die Minderung des Verkehrslärms einsetzen, wenn es um den Schutz der Menschen vor Fluglärm geht? Da bleiben sie stumm.
Wacht auf ihr lärmgeplagten Menschen. Erkennt die Heuchler, die auf der einen Seite Verkehrslärm verringern wollen, aber auf der anderen Seite den Fluglärm bejahen. Lasst euch nicht täuschen von dem Eigennutz derjenigen, die ihr Handeln nach Interessenlage ausrichten. Ihnen sind die Werte wie Verantwortungsgefühl und Wahrheitspflicht für alle scheinbar abhandengekommen. Ernsthaft sind die gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Lärm – ob Verkehrs- oder Fluglärm – nicht zu bestreiten.
Wer dem Volk Fluglärm bei Tag und Nacht zumutet, handelt den Interessen des Volkes zuwider. Erheben wir unsere Stimme für die Wahrung des Grundrechts der Menschen auf lärmfreie Stille und reine Luft. Reißen wir denen die Maske der Scheinheiligkeit vom Gesicht, die diese unsere Rechte missachten. Wider das Vergessen."
Wir weisen darauf hin, dass Leserbriefe nicht unbedingt die Meinung der Redaktion widergeben.
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