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Lesermeinung: 'Forum für Raser und unvernünftige Ich-Menschen' - 'Nirgend wird so schnell gefahren wie in Rheinland-Pfalz'
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LESERMEINUNGEN | LESERBRIEFE
Mittwoch, den 08. September 2010 um 06:59 Uhr
Dieter Zissner, Specher der Bürgerinitiative gegen den Verkehrslärm in Speyer, nimmt Stellung zu Veröffentlichungen in einer regionalen Zeitung, in denen gegen die Gescheindigkeitsbegrenzung auf der B9 bei Speyer gewettert wurde: "Lächerliche Angelegenheit? es ist schon verwunderlich, dass die angeblich neutrale Presse nur ein Forum für Raser und unvernünftige Ich Menschen ist.

 Kein Wort über die leidgeplagten Anlieger, die 24 Stunden dem Höllenlärm ausgesetzt sind. Die Situationen bei den Ein- und Ausfahrten war vorher noch gefährlicher, da die Lkw mit über 100 km/h sich die Vorfahrt erzwingend über die rechtsfreie B 9 rasten.
Warum nennen Sie das Problem nicht beim Namen. Würde vom Land und der Stadt Speyer, endlich Lärmschutz der das Wort verdient, angebracht, wäre die Geschwindig-keitsreduzierung zu überdenken. Wir fragen uns, warum es auf der Autobahn Richtung Heidelberg keine Probleme gibt. Jeder hält sich an die Geschwindigkeit von 7o km/h, mit dem Zusatzschild Lärmschutz.
Jedem müsste doch bekannt sein, dass die Lkw zuvor über 100 km/h rasten und jetzt immer noch diese Geschwindigkeit fahren. Hier sollte der Staat wohl erpresst werden, um der Logistik und Transportlobby zu dienen.
Wie vom ACE festgestellt, wird in keinem Land wird so wenig kontrolliert und so gerast wie in Rheinland-Pfalz. Beschämend ist auch, dass ausgerechnet Fahrlehrer, die mit ihren Schülern lernen sollen, gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung sind. Sind sie so verantwortiungslos, dass sie ausgerechnet die B 9 nutzen, die zuvor noch gefährlicher war.
Es kommt einem vor, als wenn die Presse sich dem Diktat der Lobby beugt - gegen die Menschen.
Herrn Staatssekretär Schweitzer sind wir dankbar, dass er zumindest alsKrücke -Unfallüberwachung- die 70 km/h eingeführt hat. Bei permanenten Kontrollen würden auch irgendwann die Lkw-Raser zur Vernunft kommen und die zwei Minuten Zeitverlust in Kauf nehmen."

Wir weisen darauf hin, dass die in Leserbriefen geäußerten Meinungen nicht unbedingt mit den Meinungen der Redaktion übereinstimmen.