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GESELLSCHAFT UND KIRCHE |
SCHULE-UNI-BERUF
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Montag, den 19. Dezember 2011 um 10:32 Uhr
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Gerade die aktuelle wirtschaftliche Lage führt dazu, dass sich junge Menschen in den Schulen verstärkt mit der Börse beschäftigen. Dass Geld zu verdienen hierbei nicht einfach ist, hat das 29. Planspiel Börse gezeigt. Zehn Wochen lang herrschte Börsenfieber an allgemein- und berufsbildenden Schulen. Den größten Erfolg in Deutschland hatte die Spielgruppe „aimbotter“ aus Obernbreit bei Würzburg mit einen Depotgesamtwert von 65.791 Euro und ließ damit über 40.000 Schülerteams europaweit hinter sich.
Aber nicht nur das Siegerteam hat die letzten Wochen mit Bravour gemeistert: Den höchsten Depotstand bei der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer konnte die Spielgruppe "OompaLoompa" vom Hans-Purrmann-Gymnasium Speyer aufweisen. Den Börsenverlauf gut im Blickfeld hatten Franziska Dietrich und ihr Team. Sie haben ihr Startkapital mit umsichtigem Handeln von 50.000 Euro auf 53.348,48 Euro erhöht und setzten sich so gegen 41 weitere Teams in Speyer durch. Den zweiten Platz erarbeitete sich die Spielgruppe "Brainstormer" mit Anton Bolle vom Gymnasium am Kaiserdom (Depotwert 52.601,53 Euro).
Ein Schülerteam von der Integrierten Gesamtschule Georg-Friedrich-Kolb Speyer sicherte sich den dritten Platz: Spielgruppenleiter Valentin Jonczyk und sein Team erwirtschafteten einem Depotwert von 51.682,17 Euro. „Wer es schafft, in Zeiten unruhiger Finanzmärkte und volatiler Börsenkurse seinen Depotwert innerhalb von 10 Wochen um über 6 Prozent zu steigern, verdient Respekt und Anerkennung. Denn es erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Unternehmenswerten, Branchenentwicklungen und dem aktuellen Wirtschaftsgeschehen", betont Uwe Wöhlert Vorstandsmitglied der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer.
Wöhlert weiter: "Mit dem engen Bezug zum realen Börsengeschehen war das Planspiel Börse mit dem inhaltlichen Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit auch in seiner 29. Auflage wieder ein großer Erfolg. Die Nachhaltigkeitsbewertung beim Planspiel Börse soll den Schülern verdeutlichen, dass sich langfristiges Denken bei der Geldanlage auszahlt. Dies ist eindrucksvoll gelungen", kommentiert Wöhlert und ergänzt „Anleger, die in nachhaltige Werte investieren, überlassen ihr Geld Unternehmen, die besonders verantwortungsvoll wirtschaften. Davon profitieren Unternehmen, Umwelt und letztlich auch der Aktionär. Neben der Freude am Wettbewerb konnten wir mit dem Planspiel Funktionsmechanismen der Börse und des Kapitalmarktes sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zusammenhänge vermitteln. Die Schüler lernten, sich Informationen zu beschaffen und diese durch geschickte und kluge Anlagestrategien, zielgerichtet und aktiv in Entscheidungen einzubeziehen. Damit eignen sie sich Fähigkeiten an, die in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft immer wichtiger werden. Zudem wurden im Spiel Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Börse abgebaut. Die Schüler machten ihre Erfahrungen mit Gewinn und Verlust und konnten risikobewusstes Handeln erlernen“, beschreibt Wöhlert die zentralen Anliegen des Planspiel Börse. (spa/Foto:privat)
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