| Seniorenbeirat mit umfangreichem Themenkreis bei informellem Treffen in der Villa Ecarius |
| GESELLSCHAFT UND KIRCHE | Seniorenmagazin | |||
| Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 15:25 Uhr | |||
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Anlässlich eines informellen Treffens in der Villa Vicarius stellte der Leiter der Volkshochschule, Ewald Gaden die Mirtglieder des Seniorenbeiraes und stellte den Gästen die Bildungseinrichtungen des Hauses wie die Musik - und die Volkshochschule sowie dieStadtbücherei vor und berichtete über die Angebote und deren Nutzungen. Vorsitzender Ludwig Schultheis bedankte sich und hieß Bürgermeisterin Monika Kabs, Frau Krampitz und Herrn Herrling willkommen. In einem kurzen Bericht stellte Kabs die Überarbeitung einer Informationsbroschüre für Senioren unter Mitarbeit des Seniorenbeirats in Aussicht. Frau Birgit Welke von der städtischen Wirtschaftsförderung referierte über Seniorenservice und Barrierefreiheit für die Generation 50+,dies ermögliche ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden auf lange Dauer. Darunter fallen bauliche Standards, Servicegrundlagen wie Hauswirtschaftsleistungen, Essen auf Rädern, Einkaufen und Fahrdienste. Welke präsentierte Möglichkeiten des Lebens im Mehrgenerationenhaus, in der Wohngemeinschaft von Senioren sowie in Alten- und Pflegeheimen und erläuterte dies anhand von Beispielen aus Speyer. Der Freizeitservice, der von 90 ehrenamtlich tätigen Mitbürgern organisiert wird, lädt zu Tages-, Mehrtagesfahrten, Stadtführungen, Internetttreffs, Sprach- und Handarbeitsstunden sowie zum Besuch des Erzählcafés ein und erfreut sich in der Domstadt eines regen Zuspruches. Welke stellte darüberhinaus einen umfangreichen Katalog vor, wie Geschäfte durch Umbaumaßnahmen Barrierefreiheit beim Einkaufen ermöglichen können. Als vollkommen neues Projekt wurde „Die nette Toilette“ besprochen. Hierbei wird mit städtischer Hilfe ein flächendeckendes Netz von frei zugänglichen Toiletten in Gaststätten geschaffen, die mit einem Logo an ihrer Tür darauf hinweisen. Diesbezüglich besteht in Speyer noch Klärungsbedarf. Über den Aktionsplan der Landesregierung „Gut Leben im Alter“ berichtete danach Vorsitzender Schultheis. Der Bericht ging auch auf die Gespräche mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger, Bürgermeisterin Kabs und dem Seniorenbeirat ein. Im Mittelpunkt stand natürlich der Erhalt des Seniorenbüros mit ihren Mitarbeitern. Vorausblickend soll ein Aktionstag im nächsten Jahr stattfinden. Darüber wird in der Februarsitzung diskutiert.Helma Rieser, vom Arbeitskreis Kultur, berichtete in ihrem Beitrag über die gut frequentierten Museums- und Ausstellungsführungen Eine Führung durch die „Speyerer Synagoge“ ist ebenfalls im neuen Jahr vorgesehen. Thomas Zander und Uwe Rudingsdorfer stellten im Arbeitskreis Verkehr den neuen Stand des Verkehrentwicklungsplans vor. Der Arbeitskreis plädierte dafür, durch das Absenken von Randsteinen Barrierefreiheiten zu verbessern, Kreuzungsbereiche überschaubarer zu gestalten, Radwegbeschilderung und Radwege nur in zwingenden Fällen zu entfernen, die Linienpläne des ÖPNV an neue Wohngebiete anzubinden, eine Haltemöglichkeit am Ärztezentrum für „Frischoperierte“ zu ermöglichen, die Linienpläne seniorengerecht zu gestalten (Anbringung, Schrift) sowie Sitzbänke im Innenstadtbereich und in Freizeitzonen auch in Sitzhöhe für Senioren bereitstellen. Thomas Zander wird bekanntlich in der März/April Sitzung den VEP im Seniorenbeirat erläutern. Unter „Verschiedenes“ stellte Klaus Bohn die Broschüre "Leitpfade für Seniorenbeauftragte" vor, über die in einer Frühjahrssitzung diskutiert werden kann. (spa)
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