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Kontrovers prallten die Meinungen der Anwohner des Otterstadter Wegs und des Erlenwegs/Maulbeerstücks bei einem Ortstermin der SPD am Montagnachmittag aufeinander. Schon seit Jahren beklagen die Menschen im Otterstadter Weg den zunehmenden Verkehr, hauptsächlich verursacht durch die Nutzer der verpachteten Parzellen am "Bonnet-See". Nach Aussage aller Beteiligten weigere sich der Verpächter, die Zufahrt über seinen Reiterhof zu organisieren, wolle die Belästigung dort nicht, war zu hören. Für ihn sei es bequemer, den Bürgern im Otterstadter Weg diese Belastung aufzubürden, so die einhellige Meinung.
Dabei habe bei einer Veranstaltung im Oberbürgermeisterwahlkampf der damalige OB-Kandidat Hansjörg Eger versprochen, "einen runden Tisch mit allen Beteiligten zum Thema Verkehrssituation rund um den Otterstadter Weg einzurichten". Es bedürfe einer Lösung, „die von allen Beteiligten getragen wird“, so Eger vor mehr als eineinhalb Jahren.Geschehen sei nichts. "Wir fühlen uns wie Bürger dritter Klasse", so ein Bewohner des Otterstadter Wegs.
Gegen die von einigen geforderte Einbahnstraßenregelung im Otterstadter Weg und die damit verbundene teilweise Verkehrsverlagerung über die derzeit vom Otterstadter Weg her gesperrten Straßen Erlenweg/Maulbeerstück wehren sich die dortigen Anwohner. Ihr Einwand, dass diese Straßen zu schmal für Lastwagen seien, die dort dann durchfahren müssten, ist durchaus nachvollziehbar.
Der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Walter Feiniler sagte zu, die dortigen Verkehrsprobleme in der Stadtratsfraktion zu besprechen: "Versprechen kann ich allerdings nichts, denn wir haben nicht die Mehrheit im Stadtrat", sagte er.
Zu einem weiteren Thema, den nach Meinung vor allem älterer Anwohner zu steilen Rampen zwischen dem Otterstadter Weg zu den angrenzenden Straßen war die SPD im Stadtrat mit ihren Bemühungen, die Situation dort zu verbessern, gescheitert. (ks/Foto: ks)
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