| Bürger der Stadt Ludwigshafen unterstützen den Erhalt des Standortes der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt - mehr als 800 Unterschriften am Rathaus-Center |
| VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz | |||
| Montag, den 05. Dezember 2011 um 14:36 Uhr | |||
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Die Gewerkschaft der Polizei organisierte am letzten Freitag in der Fußgängerzone in Ludwigshafen eine Infoveranstaltung für den Erhalt der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt. In knapp drei Stunden unterzeichneten über 800 Bürger eine Petition für den Erhalt der Liegenschaft. Die Gewerkschaftler hatten zuvor mit Flugblättern über die Negativauswirkungen, die eine Verlegung der Einsatzhundertschaft in das 60 Kilometer entfernte Enkenbach-Alsenborn mit sich bringen, informiert und von den Bürgern einen enormen Zuspruch erhalten. Die Veranstaltung wurde zuvor mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen Dr. Eva Lohse abgesprochen und von ihr unterstützt. In einem Gespräch von Vertretern des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und der Bereitschaftspolizei Schifferstadt mit der Oberbürgermeisterin konnte die GdP mit Sachargumenten überzeugen. Die Reformen im Polizeibereich dürfen nicht zu einem Verlust an Sicherheit für die Bevölkerung gereichen. Die geplante Verlegung der Bereitschaftspolizei nach Enkenbach-Alsenborn wird unweigerlich dazu führen, dass sowohl die objektive Sicherheit der Bürgerrinnen und Bürger in unserer Region, als auch deren subjektives Sicherheitsempfinden unter den neuen Voraussetzungen abnehmen wird. "Das Interesse der Bürger ist riesengroß und die Unterstützung sensationell", kommentierte Alfried Cuidon, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei bei der Bereitschaftspolizei Schifferstadt. In der letzten Woche hatte die Staatssekretärin im Ministerium des Innern für Sport und Infrastruktur Heike Raab die Liegenschaft der Bereitschaftspolizei in Schifferstadt besucht. Gegenüber der Presse erklärte die Staatssekretärin “die Verlegung nach Enkenbach-Alsenborn sei vor allem vor dem Hintergrund sinnvoll, dass die Schifferstadter Hundertschaft ohnehin bereits über das gesamte Jahr gesehen den Großteil ihrer Einsätze in der Westpfalz leiste. Dies überwiegend bei den Fußballspielen des 1. FC Kaiserslautern”. Diese Argumentation von Seiten des Ministeriums ist, so Alfried Cuidon von der GdP, sachlich nicht belegbar und nicht zu erklären, denn tatsächlich werden die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Schifferstadt jährlich bei etwa 600 Gruppeneinsätzen für das Polizeipräsidium Rheinpfalz im Großraum Ludwigshafen und in der gesamten Vorder- und Südpfalz eingesetzt. (spa)
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