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Neujahrsempfang in Hanhofen: Intakte Dorfgemeinschaft will Zukunft gemeinsam gestalten - Bürgermeisterin wird Ehrenschulsprecherin (MIT FOTOSERIE)
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VORDERPFALZ | Uebersicht Vorderpfalz
Sonntag, den 08. Januar 2012 um 18:12 Uhr
Lebens- und liebenswertes Hanhofen - diese Attribute für das kleinste Dorf in Landkreis Ludwigshafen mit aktuell 2.549 Einwohnern verwendete Bürgermeisterin Friederike Ebli gleich mehrmals bei ihrer Rede zum Neujahrsempfang am Sonntagvormittag im Haus Marientrauth. Dass es mehr Kinder unter zwei Jahren als vor einem Jahr gebe sei Beleg dafür, dass Hanhofen attraktiv für junge Familien sei. Aber auch die älteren Mitbürger würden nicht vergessen. Auch in den kommenden Jahren werde das Dorf leicht weiter wachsen.

ZUR FOTOSERIE

Ebli lobte das ehrenamtliche Engagement der Hanhöfer und meinte, dass nur durch solches Engagement und eine intakte Dorfgemeinschaft die Zukunft gestaltet werden könne.
Alle müssten ihren Beitrag dazu leisten. deshalb trete sie für die Teilnahme am kommunalen Entschuldungsfonds des Landes ein, für den sie sich als Landtagsabgeordnete in Mainz stark gemacht habe. Jährlich müsse die Gemeinde allerdings 12.000 Euro einsparen und so sei ungewiss, ob ob die am Neujahrsempfang verteilten Zuwendungen an die Vereine beibehalten werden könnten.
In diesem Jahr konnte die Bürgermeisterin diesen finanziellen Beitrag der Gemeinde für die Verein noch an deren Vertreter überreichen. Es ist auch schon Tradition, dass die Sternsinger den Gästen des Neujahrsempfangs, darunter Europaabgeordneter Jürgen Creutzmann, Verbandsbürgermeister Peter Eberhard, Harthausens Ortsbürgermeister Harald Löffler sowie weitere Vertreter des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde, ihre Aufwartung machen. Sie sammelten bei den Anwesenden 450 Euro ein und erhöhten damit das Sammelergebnis in Hanhofen auf etwa 4.000 Euro.
Die Kinder hatten für die Bürgermeisterin eine Überraschung Parat: im Religionsunterricht hatten sie eine Dankesurkunde sowie ein Buch Buch mit Bildern aus dem Schulgeschehen mitgebracht. Sie wollten sich damit für das große Engagement von Friederike Ebli für die Schule bedanken, denn es sei für die Kinder immer wieder eine tolle Erfahrung, wenn die Bürgermeisterin komme, mit ihnen rede oder den Kindern vorlese. Ebli sei so etwas wie die Ehren-Schulsprecherin.
Zum ersten Mal begleitete der Singkreis der katholischen Frauen den Neujahrsempfang. (ks/Fotos: ks)