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UEBERSICHT KURPFALZ
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Dienstag, den 31. Mai 2011 um 12:52 Uhr
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Am Dienstag, 7. Juni 2011, 19.30 Uhr, laden die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, das Kulturamt und die VHS Schwetzingen sowie die Badische Heimat zum letzten Vortrag vor der Sommerpause im Rahmen des Schwetzinger UNESCO-Welterbeantrags in das Palais Hirsch in Schwetzingen ein. Es spricht Peter Thoma, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim. Das Thema lautet „Der Merkurtempel in Schwetzingen“. Der Eintritt ist frei. Der Merkurtempel, 1784 begonnen, ist das letzte Bauwerk im Schlossgarten. Die Entstehungs- und Baugeschichte ist ebenso geheimnisvoll wie seine Zweckbestimmung oder seine Bedeutung. Der Gartentheoretiker Hirschfeld berichtet von der ursprünglichen Absicht, ein Monument für den ägyptischen König Sesostris erbauen zu wolle. Nach einer Planänderung wurde allerdings ein römischer Rundtempel, Merkur geweiht, errichtet. Bei der Planung für die Instandsetzung des Tempels zeigte sich nun, dass der Baumeister des Kurfürsten, Nicolas de Pigage, nicht nur Architekt sondern ebenso Ingenieur war, der sein Gebäude nach statisch-konstruktiven Erfordernissen geradezu genial plante und ausführte. Das Verständnis für diese Überlegungen des Nicolas de Pigage wurde durch die Untersuchungen bei der jetzigen Sanierung ermöglicht. Peter Thoma, seit vielen Jahren auch in Schwetzingen tätig, berichtet in seinem Vortrag über wissenschaftlichen Untersuchungen und den aktuellen Stand der aufwändigen Sanierung eines der interessantesten Gartenarchitekturen im Schlossgarten Schwetzingen. (spa)
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