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Freitag, den 21. Oktober 2011 um 06:36 Uhr
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Mit der neuen Broschüre „Psst, weitersagen“ für Mädchen zum Thema sexualisierte Gewalt möchten die zwölf Frauennotrufe in Rheinland Pfalz Informationen an jugendliche Mädchen zum Tabuthema geben und Hilfen für Wege aus der Gewalt aufzeigen. „Der Titel macht deutlich, dass es sehr schwierig ist über sexuelle Gewalt zu sprechen und zeigt gleichzeitig, wie wichtig es ist darüber Bescheid zu wissen,“ stellt Ilga Schmitz vom Frauennotruf Speyer fest. „Dass Mädchen Täterstrategien durchschauen und erkennen können wann und wie sexuelle Übergriffe stattfinden und sie somit eher verhindern können, ist unser größtes Anliegen.“
Die umfangreiche Informationsbroschüre klärt zu verschiedenen Formen von sexualisierter Gewalt auf: in der Familie, in Liebesbeziehungen, im Internet, unter Verabreichung von K.O.-Tropfen und zum Thema Stalking und gibt in jugendgerechter Weise Tipps, was Mädchen zu ihrem Schutz tun können und wo es Hilfe und Unterstützung holen gibt. Die Illustrationen von Wen-Do Trainerin Ka Schmitz machen die Inhalte plastisch und sind dadurch auch für jüngere Mädchen ab ca. 12 Jahren ansprechend. Auch das DIN A 8 Format soll dazu beitragen, die Broschüre „mal eben“ in die Tasche stecken zu können.
Die Mitarbeiterinnen der Fachstellen zum Thema Sexualisierte Gewalt versprechen sich von der mädchenspezifischen Veröffentlichung und Verbreitung eine niedrigschwellige Aufklärung und einen einfacheren Zugang zu den Unterstützungsmöglichkeiten.
Die Broschüre steht unter www.frauennotruf-speyer.de als Download zur Verfügung und kann über jeden der zwölf Frauennotrufe im Land bezogen werden: http://www.frauennotruf-mainz.de/lag-rlp/adressen.php. (spa)
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