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Vuvuzela-freie Zone: Mitarbeiter der SRH Hochschulen findet Lösung, um die Fantröte zum Schweigen zu bringen
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SPORT | WM-SPEZIAL
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 06:06 Uhr

Die Vuvuzela, das Symbol des südafrikanischen Fußballs, ist derzeit in aller Munde. Die einen feuern ihre Teams bei der WM damit an; die anderen regen sich über den nervenden Dauerton auf. Für die zweite Gruppe gibt es nun Hoffnung. Tobias Herre, IT-Manager der SRH Hochschule Berlin, hat einen Weg gefunden, das Geräusch des Blasinstruments bei Fernsehübertragungen herauszufiltern.

Sind die Eigenschaften des Tons bekannt – der Grundton der Vuvuzela ist ein ais und hat eine Frequenz von etwa 233 Hertz – kann er im Computer von so genannten Bandstoppfiltern herausgenommen werden. Alle anderen Töne wie die Stimme des Kommentators und Fangesänge sind weiterhin zu hören. Voraussetzungen dafür sind eine Soundkarte mit geringer Verzögerungszeit und eine geeignete Software. Herre hat sich mit seinem Apple Computer und dem Programm Logic Express Ruhe vor den Fantröten verschafft. „Es wird bestimmt nicht lange dauern, bis weitere Lösungen mit kostenfreier Software und auch für Windows Betriebssysteme im Netz auftauchen“, sagt Herre. Bis dahin müssen Fußballfans das dem Trompeten eines Elefanten nachempfundene Geräusch ertragen. Im Stadion oder beim Public Viewing helfen ohnehin nur Ohrstöpsel.
Die detaillierte Anleitung ist unter www.surfpoeten.de abrufbar. (spa)