Von Nicole Schmitt
Allgemein bekannt ist doch, dass Männer alle paar Minuten an Sex denken, nicht so während der WM-Wochen! Sie sind im Ausnahmezustand! Sobald der Anpfiff ertönt, legen sie ihre Gedanken an Sex auf Eis, selbst wenn eine tiefdekolletierte Schönheit den Raum betritt. 90 Minuten lang interessiert sie nur das Spiel, sie trinken Bier, fachsimpeln mit ihren Kumpels und bestenfalls geht es um die Weiten, die ein Ball zurücklegt, aber sicher nicht um Oberweiten.
Multitasking ist halt nichts für Männer. Während Frauen gleichzeitig Kuchen backen, telefonieren und den Nachwuchs versorgen, sind Männer eher eindimensional veranlagt und alles was sie tun, tun sie zeitlich hintereinander.
Liebe Frauen, wollen Sie also mit einem Fußballfan kuscheln, kann ich nur raten: Tun Sie es vor Anpfiff und wenn Ihnen danach langweilig ist, gehen Sie Ihr Filofax bzw. Telefonbuch durch, irgendein Freund oder Freundin aus alten Tagen, der bzw. die Fußball hasst, könnte ein idealer Begleiter für die einsame WM-Zeit werden. Schließlich geht es nicht nur um 90 Minuten, denn wenn Deutschland gewinnt, wird jede Szene durchdiskutiert und bei der stundenlangen Feier und steigendem Biergenuss werden auch kleinste Details analysiert. Verliert Deutschland aber, gibt es erst recht einen Grund zur Besäufnis - auch nicht wirklich eine gute Voraussetzung für einen Kuschelabend.
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